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Freie Klasse Erkmen

zigzag

 

Für die Gruppenausstellung mit den Studierenden ihrer Freien Klasse 2010 an der Kunstakademie Münster hat Ayse Erkmen eine Zickzackstruktur entwickelt, die sich als 2,5 Meter hoher Paravent durch den Wewerka Pavillon zieht. Sie verleiht der Ausstellung ihren Namen: „zigzag“. Mit der durchlaufenden, gefalteten Wand ist nicht nur das Display für die Gruppenschau vorgegeben; diese selbst macht sich als skulpturale Intervention geltend, indem sie auf die expressive Trägerkonstruktion des Pavillons rekurriert. Die insgesamt zwölf spitzwinkligen Nischen dienen den TeilnehmerInnen als Ausstellungskojen für ihre unterschiedlichen Arbeiten, die durch die regelmäßige Form gleichsam zusammengehalten werden. So entsteht eine formal durchstrukturierte Ausstellung, die alle Möglichkeiten für ein heterogenes Resultat eröffnet.

Georg Imdahl