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In der Ausstellung Klangkörper wird eine Vielzahl variabler Töne im Innern des Wewerka Pavillons elektronisch erzeugt und wiedergegeben. Das Klangbild entstammt dem jeweiligen Licht, das den Pavillon umgibt. Die Ausstellung stellt somit eine direkte Beziehung zwischen dem Pavillon und seiner Außenwelt her. Dieser Zusammenhang wird visuell besonders an wechselseitig hervorgerufenen Schattenformen deutlich: So wirft sowohl der Pavillon selbst einen Schatten, der sich auf dem Wiesengrün des Parks abzeichnet. Besonders signifikant jedoch bespielen die - je nach Wetter und Tageszeit unterschiedlichen – Lichtverhältnisse um den Pavillon herum sein Inneres mit Licht und Schatten, zum Beispiel von Bäumen, Spaziergängern und Betrachtern, seinen Metallträgern und anderen architektonischen Elementen. Je nach Sonneneinstrahlung ergeben sich unterschiedliche Licht- und Schattenspiele in seinem Inneren.

In der Ausstellung wird der Wewerka Pavillon zu einem Klangkörper, der die aus seiner Architektur und seinem Außenraum resultierenden Lichtverhältnisse als klingender Resonanzraum wiedergibt. Dafür erzeugen achtzehn Platinen einen der jeweiligen Lichtsituation zugehörigen Ton, der durch achtzehn Lautsprecher aus dem Innenraum nach außen dringt. Dabei steigt die Tonhöhe proportional zum Lichteinfall auf das Bauteil; der Ton wird also höher, je stärker das Bauteil beschienen wird.