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Jana Kerima Stolzer/ Alexander RüttenSamuel TreindlCarmen Gosen/ In Hee ChoJavkhlan AriunboldLis Schröder 

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Lis Schröder zeigt im Wewerka Pavillon drei Performances. Wenn es dunkel wird und klamme Kühle vom Aasee her zum Pavillon kriecht, beginnt der Glasbau zu leuchten. Die Künstlerin skizziert ein Wohnzimmer hinein, eine Umarmungsplattform, einen Spielort für einen Song. Sie lässt in drei kurzen Stücken Performerinnen und Performer auftreten, lässt sie in einem choreografierten Spiel Nähe suchen und Abstand halten, sich nach Weichem sehnen und an Hartes lehnen, Popsongs hören und Popsongs spielen – und stellt eher beiläufig die Frage, was das eigentlich mit der Gegenwart zu tun hat. Mit der Art, wie wir auf schlechte Nachrichten reagieren, auf Hetze und Hass. Ob wir Angst bekommen oder nicht. Was wir an uns heranlassen, wie wir uns ablenken. Wohin wir uns flüchten, woran wir uns festhalten. Es geht um Liebe, Freundschaft und Trost. Gefühle wie Nokia-Handys. Stehenbleiben, nicht weiterwissen, Informationen ausblenden. Kaputte Smartphone-Displays. Wütend sein, traurig, enttäuscht. I really learned a lot. Über Pop: Auto-Tune kann uns nicht retten, aber wir versuchen es trotzdem. Über Populismus: Zielt auf Körper und Affekte, nimmt uns bei der Angst. Sind wir im Angst-Game oder sind wir im Love-Game? Soviel ist sicher: Es wird gespielt.

 

Performances:

Love Hurts

7. November 2018, 19 Uhr

Performer: Fridolin Mestwerdt, Moritz Riesenbeck

 

Das Angst-Game und das Love-Game

20. November 2018, 19 bis 19.30 Uhr

Performer*innen: Tina Dunkel, Anne Staab


Etwas Weiches Gegen Das Du Dich Lehnst Lehnst (Wewerka Version)

4. Dezember 2017, 19 Uhr

Performer*innen: Josephine Bode (Flöte, Stimme), Rutger Muller (Live-Elektronik), Lis Schröder (Stimme)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildrechte: Bild 1-6 Ilsuk Lee, Bild 7-9 Sven Holms