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Jonas Hohnke/René HausteinRemotewordsSujinBae/Jonathan LemkeAnne StaabJustyna Janetzek/Hanna Kier 

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Nur wenige wissen, dass neben dem Münsteraner Wewerka Pavillon am Aasee ein zweites Modell existiert, das 1985 als Ausstellungshalle für das Werkgelände der Firma TECTA in Lauenförde errichtet wurde.

 

Ebenso mag inzwischen in Vergessenheit geraten sein, dass die Dachkonstruktion des Pavillons einst von Lichtwellen durchflutet wurde und als pulsierendes Objekt von Weitem sichtbar war.

 

Justyna Janetzek und Hanna Kier nahmen diesen Mangel zum Anlass für eine Recherche nach der künstlerischen Idee hinter dem Pavillon. Als Stefan Wewerka den Pavillon konzipierte dachte er an ein lichtkinetisches Objekt, an eine Art Wolke, die, über dem Boden schwebend, wie von Licht und Wind bewegt erscheinen und eine Verbindung mit der Natur, der Landschaft und Vorstellungen von Architektur und Skulptur eingehen sollte. Er beauftrage den Lichtkünstler Walter Giers mit der Erfindung eines Leuchtsystems, das über einen Zufallsgenerator gesteuert werden sollte.

 

Janetzek und Kier rekonstruieren genau ein Drittel der Dachbeleuchtung. Sie öffnen eine Seite der Dachlinse, schieben Lichtstäbe von einem Drittel der Dachlänge hinein und lassen die Hülle über dem Pavillon mit einem selbst geschriebenen Programm wieder leuchten. Walter Giers steuerte seine Lichtobjekte mittels selbstgebauter Platinen, die den Plan und die künstlerische Idee enthielten. Mit dem Verlust einer Platine geht somit auch die künstlerische Idee verloren.