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Jana Kerima Stolzer/ Alexander RüttenSamuel TreindlCarmen Gosen/ In Hee ChoJavkhlan Ariunbold 

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Dem Wewerka Pavillon nähert man sich aus unterschiedlichen Richtungen: Je nachdem, ob man von der Straße oder vom Weg aus auf ihn zugeht, ob man die hintere Wiese überquert oder die Anhöhe vom Aasee aus erklimmt, verändert sich jeweils die Perspektive und der Pavillon wirkt kleiner oder eben majestätischer. Ebenso nimmt man die Dimensionen seines Innenraums anders wahr, sobald man ihn umrundet. Javkhlan Ariunbold greift diese Wahrnehmungsverschie­bungen auf, verstärkt sie mitunter oder wirkt ihnen entgegen, indem sie den Boden zur Bildfläche macht. Diese Malerei kann nie als Ganzes erfasst, sie muss sukzessive abgeschritten werden. Aus jeder Perspektive, unter den wechselnden Lichtverhältnissen der Umgebung und durch die Spiegelungen an den Scheiben und an der nach unten gewölbten Decke ergeben sich jeweils andere, neue Bilder, die das Raumgefühl verändern und den Boden des Pavillon aufbiegen und ins Wanken bringen.